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Wie feig kann so ein homo sapiens masculinus eigentlich sein? Das sonst nach außen hin supercoolste Wesen der Welt, das Höchstpunkte im Leute unterhalten, Job super machen und Schnecken checken erreicht, kann anscheinend beide Eier nicht mehr finden und sucht sie jetzt ganz verzweifelt ... Bis dahin: Feig! Feig, nicht über Gefühle reden zu können. Und nein, das ist nicht männlich, obercool, lässig, begehrenswert oder interessant. Nein, darauf stehen wir Frauen definitiv nicht. Der homo sapiens von heute kann männlich, lässig und interessant sein UND über seine Gefühle reden. Falls es noch immer nicht an alle vorgedrungen ist. Es ist feig, kein Vertrauen in den anderen zu setzen, kein Vertrauen in Gemeinsamkeit und Teamplaying. Es ist feig, Erlebnisse, Gedanken und Gefühle von vorigen gescheiterten Verpaarungen dauernd auf gegenwärtige, neue Menschen zu projizieren. Um dann die Bestätigung zu bekommen: „Ha, ich wusste es, dass du auch so bist!" - kein Wunder, wenn man nur darauf wartet und darauf hinlebt ...Es ist unendlich feig, sein Herz nicht einen Millimeter öffnen zu wollen und Liebe nicht nehmen zu wollen ... aus Angst, es geht wieder in die Hose. 1. Klasse Gymnasium.
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Und es ist am allerfeigsten, nicht zu sagen: „Ich steh einfach nicht auf dich." Wie respektlos muss die Menschheit heute miteinander noch umgehen?? Ein klarer Satz, der der vielen Einsamkeit und den vielen Tränen einen Sinn geben würde. Ein Satz, den niemand hören will, aber der einfach nur notwendig wäre. Die Zeit dazu zu benützen, etwas zu töten, um selbst nicht zum Schwert greifen zu müssen, ist erbärmlich feig. Das Schlimme daran ist: Diese Feigheit ist eigentlich das Unmännliche. Diese Feigheit ist das, was vieles zerstört, was man eigentlich liebt. Diese Feigheit ist wie ein Schuss durch all jene Bemühungen, Gefühle und Gedanken, die man schon aufgebracht hat und aufbringen wird. Diese Feigheit trennt voneinander anstatt zu verbinden. Ich persönlich würde ja sogar zu dieser Feigheit halten. Ich würde zu ihr stehen, ich würde mit ihr arbeiten, ich würde ihr Zeit geben. Ich würde für sie da sein und sie zu nichts zwingen. Vielleicht bin ich dumm. Aber ich würde zurückstecken, weil ich sehe, dass das, was hinter der Feigheit steht, wunderschön ist. Sie muss mich nur lassen ...
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